Gerettet, aber noch lange nicht gesund

Es ist etwa ein Jahr her, dass wir fünf verwahrloste Boxermischlinge aus den Fängen von Tierquälern befreit haben: Eingesperrt in einem engen Verschlag haben wir die Fellnasen schwer verängstigt und abgemagert gefunden. Sie waren so dünn, dass jede einzelne Rippe und jeder Wirbel sich unter ihrer Haut abzeichneten. Ihr Fell war von oben bis unten von eitrigen Wunden übersät. Als die Vierbeiner zu uns kamen, waren sie in einem schrecklichen Zustand!

Nur die körperlichen Wunden heilten

Bei uns bekommen sie jetzt alles, was sie brauchen. Mittlerweile haben die Hunde wieder ein gesundes Gewicht und ihre Haut ist verheilt. Manche sind sogar schon in ein neues Zuhause ausgezogen, in dem sie liebevoll versorgt werden.
 
Doch bei anderen hat sich der quälende Hunger, den sie über Jahre verspürt haben, tief in ihre sanften Hundeseelen eingebrannt. Trotz aller Pflege und Liebe leben manche der Boxermischlinge bis heute in der Angst, verhungern zu müssen.
 
Es kommt immer wieder vor, dass die Vierbeiner alles fressen, was ihnen vor die Nase kommt, darunter sogar Steine und ihre eigenen Ausscheidungen!

Links: Bamboo – Rechts: Lavender

Von der Vergangenheit verfolgt

Es scheint, als hätten sich die Hunde in den Händen der Tierquäler angewöhnt, so ihr Hungergefühl zu stoppen. Um das Stechen in ihren mageren Bäuchen zumindest vorübergehend zu beenden, war ihnen jedes Mittel recht. Solche Verhaltensweisen können unter anderem durch starken Stress entstehen. In einem liebevollen, sicheren Zuhause können die Hunde aber mit der Zeit lernen, ihre Ängste abzulegen und ein besseres Verhältnis zum Futter zu entwickeln.
 
Bis heute lässt einige von ihnen diese Vergangenheit nicht los! Und das verursacht wortwörtlich Bauchschmerzen. Zwar haben wir alle Ausläufe von Steinen befreit und achten ganz genau darauf, dass Ausscheidungen sofort weggesammelt werden. Doch weil die Vierbeiner vor allem in ihrer Vergangenheit schon zu viel davon gefressen hatten, leiden sie an schmerzhaften Magenbeschwerden.

Wir geben sie nicht auf – und Du?

Sie werden deshalb regelmäßig von unserem Tierarzt untersucht, müssen spezielles Schonfutter bekommen und werden rund um die Uhr liebevoll von uns betreut. Wir zeigen diesen Hunden, dass ihnen nie wieder jemand ihr Futter wegnimmt – und dass es auch gute Menschen gibt!
 
Sicher bist auch Du einer dieser guten Menschen. Hilfst Du den Boxern, wieder gesund zu werden?
 
Nur mit Deiner Spende von z. B. 15, 30 oder 50 Euro können wir die Tierarzt- und Futterkosten der Boxermischlinge stemmen.

Thuja und Tierpflegerin Grit sagen danke!