Ljufur hat ein neues Zuhause

Sind wirklich alle Menschen so furchtbar unberechenbar?

Ljufur

Stammt aus einer Sicherstellung
Tierheim: 38489 Ahlum
Alter: geb. ca. 2003
Rasse: Islandpferd
Hinweis: -
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: -
Eigenschaften: Stallhaltung mit Freigang, Reitpferd

Unser Ljufur kam im August 2018 zusammen mit 8 weiteren Hengsten von einem Islandzuchtgestüt. Dort war das Veterinäramt bereits im Oktober und Dezember 2017 aktiv. Die Hengste wurden bewusst versteckt und konnten daher erst so spät gerettet werden. Die Haltungsbedingungen waren mehr als unzumutbar. Die Tiere waren voller Parasiten. Futter gab es so gut wie keines und gerade an den rangniedrigen und jungen Tieren fiel das besonders auf. In dem Fall der Hengste wegen der Verletzungen durch Rangeleien. Die Pferde wurden eigentlich sich selbst überlassen und mussten noch eine Menge lernen. Auch die Hufe waren in desolatem Zustand, sodass unsere Hufpflegerin erstmal ordentlich zu tun bekam. Wir wurden bei Ankunft direkt vor eine Herausforderung gestellt, denn unsere Zäune waren nicht „hengstsicher“. So wurden kurzerhand hohe Metallgatter gekauft, um ein Ausbrechen der Tiere zu verhindern. Eine große finanzielle Belastung, die aber sein musste. Wir haben alle Tiere zeitnah kastriert, sodass Sie jetzt nur noch Wallache bei uns finden werden.

Zu diesem wunderschönen Isi fällt uns spontan ganz viel ein. Zum einen:wechselhaft und unbeständig, unsicher, zurückhaltend, misstrauisch bis hin zu ängstlich. Aber eben auch: neugierig, freundlich, anschmiegsam und verschmust, verträglich in der Gruppe (solange keine Stute dabei ist) und lernwillig. Und genau diese beiden verschieden Gesichter machen es diesem Herzchen so schwer.

Ihm fehlt schlichtweg das Grundvertrauen, dass alles gut werden wird. Warum ihm das fehlt oder ob es ihm genommen wurde, wissen wir leider nicht. Ljufur ist ein wundervolles Pferdchen, das sich selbst immer wieder im Weg steht. Eigentlich möchte er gerne lernen und vertrauen doch dann passiert nur eine Kleinigkeit außerhalb der Norm und schon braucht er viel Verständnis und Ruhe, damit er mit dieser „schrecklichen“ Situation klarkommen kann.

Innerhalb der Gruppe auf der großen Wiese ist er ein gelassenes Wildpferd, ok, ein wirklich hübsches, aber eben ein Wildpferd. Er braucht dann außer seiner Kumpel nichts weiter. Da zeigt sich das schreckhafte Verhalten nicht. Deshalb müssen wir leider annehmen, dass ihm sein Vertrauen durch Menschen genommen wurde. Denn nur mit uns Zweibeinern tauchen die Unstimmigkeiten auf.

Aufgrund dieses Verhaltens haben wir Ljufur ins Vertrauensaufbau-Training gegeben. Dort ist er jetzt seit Juni 2019. Wir konnten feststellen, dass durch die räumliche Begrenzung und das immer wiederkehrende Training durchaus eine Vertrauensbasis entsteht. Zwar nur langsam, aber stetig. Ab und zu fällt er in seine alten Muster zurück. Aber eben zum Abbau dieser Muster ist er ja dort. Wir hoffen sehr, dass er durch diese Maßnahmen eine Chance auf ein liebevolles Zuhause bekommen wird.  

Verladen lässt er sich gut, allerdings muss es noch gefestigt werden. Wir fahren mit unseren Tieren einfach zu selten. An der Hufpflege arbeiten wir noch.

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Tierheim „Renate Lang“

geschlossen

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