Notfall

Tomte Tummetott sucht ein neues Zuhause

Tomte sucht einen Platz für sich alleine auf der Couch bei seiner Familie.

Tomte Tummetott

Stammt aus einer Sicherstellung
Tierheim: 38489 Ahlum
Alter: geb. Ende 2019
Rasse: Staffordshire Terrier
Hinweis: Kastriert, Transponder, Grundimmunisierung, Heimtierausweis
Geschlecht: Rüde
Weiteres: kann allein bleiben, kann Auto fahren, Kampfschmuser, rassebedingter Jagdtrieb

Tomte - er ist einfach ein wundervoller junger Hund. Leider hatte er mehr Pech im Leben als man sich vorstellen kann. Und davon möchten wir Ihnen gerne erzählen.

Tomte Tummetott haben wir ihn genannt. Nach dem Wichtel von Astrid Lindgren, der sich des Nachts gut um seine Familie kümmert. Und dem Namen wird er absolut gerecht. Warum er dann im Tierheim ist?

Er kam mit 5 weiteren Hunden und über 20 Katzen und weiteren Tieren über das Veterinäramt zu uns. Es war ein Fall von Animal hoarding. Woher die Tiere zu der Familie gekommen sind, hat uns leider niemand gesagt.

Tomte wurde durch uns vermittelt. Eine liebe Familie mit einer Katze und zwei weiteren Hunden. Die Hundeerfahrung durch Tiere aus dem Tierschutz ist groß und es wird eigentlich nie klein beigegeben. Alles sah gut aus und selbst mit der Katze ging es gut. Jedoch wurde Tomte dort schwer krank. Er hatte schlimm Giardien und wurde immer schlapper. Wollte nicht mehr laufen oder sich sonst irgendwie bewegen. Selbst das Futter musste ihm zum Körbchen gebracht werden. In der Tierklinik in Oerzen bestätigte sich nach vielen Tests der Verdacht auf eine Meningitis - einer Hirnhautentzündung. Sie wurde gerade noch rechtzeitig erkannt und so konnte Tomte schnell und gründlich geholfen werden. Die Familie freute sich sehr über die schnelle Heilung.

Nur leider entwickelte sich nach der Heilung auch ein Problem. Tomte zeigte eine starke Ressourcenverteidigung, wenn es um Futter ging. Allerdings nur gegenüber den anderen Hunden, nicht gegenüber Menschen. Menschen dürfen alles mit ihm machen. Aber es klappte einfach nicht, ihm die Futteraggression abzugewöhnen. Die beiden Hunde wurden immer grantiger miteinander und das Risiko wollte und konnte man der älteren Hündin einfach nicht zumuten. Und das ist auch richtig so.

Die Familie hat folgenden Text über ihn geschrieben... sie leidet sehr unter der Trennung und möchte nur das Beste für ihn. Bei ihr hieß er "Dembe", nur damit Sie sich beim Lesen nicht irritieren lassen:

"Die Menschen haben es leider nicht so gut mit ihm gemeint. Futter/Wasser war auch eher eine Seltenheit, aber immerhin hat er irgendwie überlebt und das Beste: er hat sich seinen „Traumcharakter“ bewahren können.

Nach mehreren „Wohnungswechseln“ im jungen Alter wird es nun Zeit, ein Zuhause fürs Leben für Dembe zu finden. Ein Wanderpokal darf dieser tolle Hund nicht werden.

Mittlerweile ist aus ihm ein wunderschöner Junghund geworden, der bei uns mit einer Katze und zwei weiteren Hunden (Staff-Bull-Mix- Hündin und Kangal-Mix-Rüde) zusammenlebt.

Dembe beherrscht die Grundkommandos, fährt super gern und gut im Auto mit, kann sich im Restaurant und im Stadtverkehr gut benehmen. Er passt zu Hause gut auf, indem er kurz anschlägt, sich aber auch schnell wieder beruhigen lässt.

Er ist allen Zwei- und Vierbeinern gegenüber freundlich und aufgeschlossen. Ein Bad am überfüllten Hundestrand meistert er ebenfalls mit Bravour, selbst wenn ihn eine „Teppichratte“ anpöbelt. Auch hier reagiert er super souverän und lässt sich nicht auf die Stänkerei ein. Rückruf und Leinenführigkeit sind ebenfalls seine Stärken. (Zugegeben: Die Leckerlis von der derzeitigen Hundemama liebt er sehr.)

Dembe kann bereits mehrere Stunden allein bleiben, ohne sich als Dekorateur zu betätigen. Selbstverständlich ist er auch stubenrein. Er zerstört nichts und weint auch nicht, freut sich aber riesig, wenn sein Mensch wieder nach Hause kommt.

Da er sehr menschenbezogen ist, liebt er das Kuscheln und den Körperkontakt zu seinen Menschen. Laute Worte benötigt kein Hund, dieser aber ganz besonders nicht.

So, die ganze Sache muss Haken haben, ein so toller Hund kann nicht real und auch noch zu bekommen sein........... hat sie auch: Dembe hat HD und irgendwo und irgendwann wurde bei ihm eine Femurkopfresektion durchgeführt. (Leider lassen sich nicht mehr alle Gegebenheiten seines bisherigen Lebens ergründen, da nicht alle ehemaligen Besitzer Auskunft geben können/wollen).

Er wird nicht der 20 Kilometer-Fahrrad- Begleithund werden und nicht 5mal täglich den 8. Stock per Treppe erklimmen können. Es fällt allerdings auch nicht auf den ersten Blick auf, dass ein Bein ein klein wenig kürzer ist. Er selbst kommt damit gut klar, tobt und spielt wie alle anderen Hunde auch. Man muss das nur ein wenig im Auge behalten, damit er sich nicht überfordert.

Für Dembe wünschen wir uns ein nicht zu hektisches „Für-Immer-Zuhause“, möglichst ohne viele Treppen. Er mag andere Tiere zwar gern und geht immer positiv gestimmt auf sie zu, sollte allerdings im neuen Zuhause  nicht mit ihnen zusammenleben müssen, da er eine ausgeprägte Futteraggression gegenüber anderen Tieren hat, was man ihm aufgrund seiner Vergangenheit nicht übel nehmen kann. Das wenige Futter war lebenserhaltend für ihn.

Menschen gegenüber zeigt er dieses Verhalten überhaupt nicht. Man kann ihm auch den Napf halten und ohne Probleme Dinge aus dem Maul nehmen.

Dembe ist kein Rohdiamant, der noch geschliffen werden muss. Er ist eigentlich schon fast perfekt."

So, besser hätten wir es auch nicht schreiben könne.

Wer gibt diesem Schatz nun also das richtige zu Hause ohne andere Tiere? Das muss es doch geben, oder?

 

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